Qualität / Umwelt / Energie
Qualität, Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind bei uns nicht nur Floskeln – wir leben sie.
mehr erfahrenFahrerassistenzsysteme und vollautomatisiertes Fahren führen zu immer mehr Technik im Automobil – und damit auch im Radhaus. Während andere Hersteller für jeden Sensor/Aktor eine einzelne Leitung verlegen, bieten wir unseren Kunden einen integrierten Systemansatz mit raffinierten Schlauchsystemen und mehradrigen Mantelleitungen. Das bedeutet, dass sich mit einer einzelnen Mantelleitung mehrere Sensoren bzw. Aktoren erreichen lassen. Beispielsweise wird so bei einer Vorderachse eine mehradrige Mantelleitung vom Chassis zum Radträger geführt und erst dann entsprechend verteilt. Das spart nicht nur Platz, sondern auch Kosten.
Für Radhausverkabelungen gibt es in der Branche viele Bezeichnungen: Sie werden u.a. auch Radhausverdrahtungen, Achsverkabelungen oder Drehzahlfühlerleitungen genannt. Doch egal, wie man sie nennt, es geht meist nur um ein zentrales Thema: Sicherheit. Dies begann mit dem ersten Leitungssatz, der das Antiblockiersystem regelte und hat in den letzten Jahrzehnten seine Fortführung im Bereich ESP, Dämpferverstellung, elektronisch geregeltes Fahrwerk, Bremsbelagverschleißkontrolle, elektrische Parkbremse, Reifendruckkontrollsystem etc. gefunden. Der Umfang dieser Funktionen wird in Zukunft weiter wachsen – Coroplast bietet innovative Verlege-Lösungen im engen Bauraum Radhaus.
Der Leitungssatz im Radhaus ist einer permanenten Belastung ausgesetzt. Bei der Vorderachse kommt zur dynamischen Belastung (Federbewegung) auch noch die Lenkbewegung hinzu. Doch nicht nur unebene Straßen und Kurven setzen dem Leitungssatz im Radhaus zu, auch Umwelteinflüsse spielen eine wichtige Rolle. Hier ist das richtige Material gefragt, denn die Leitungen müssen auch bei extremen Minusgraden funktionieren. Und auch extrem hohen Temperaturen, z. B. durch eine glühende Bremsscheibe in der Nähe des Leitungssatzes, müssen sie standhalten. Um die dynamischen Belastungen im Fahrbetrieb zu überstehen, müssen die Leitungen exakt verlegt sein, dürfen keine anderen Bauteile berühren und keiner Zugspannung ausgesetzt werden. Wir haben uns diesen Herausforderungen schon sehr früh gestellt – und sind nicht umsonst heute Technologieführer in Sachen Radhausverkabelung.
Das stark global agierende Branchenumfeld und unser Anspruch auf Kundennähe bringt es mit sich, dass wir unsere Produktion, Entwicklung und unsere Service-Center international und an unterschiedlichen Standorten auf allen Kontinenten ansiedeln. Dies führt zu internationaler und interkultureller Zusammensetzung der Entwicklungsteams. So kommt es vor, dass ein Team an unserem Produktionsstandort in Mexiko aus Deutschen, Chinesen, Polen und Mexikanern besteht – und Mitarbeiter des Kunden aus den USA hinzukommen.
Unsere Kompetenzen im Bereich Leitungssatzsysteme und Radhausverkabelungen sind ausschlaggebend für die „Zukunft der Mobilität“ – also für die Weiterentwicklung der Fahrerassistenzsysteme bis hin zum autonomen Fahren. Denn hierbei muss das Fahrzeug sowohl durch zusätzliche Sensoren und Aktoren im Radhaus ständig über den momentanen Status berichten, als auch mittels innovativer Bordelektronikelemente störungsfrei mit der Umwelt kommunizieren können. Hier sind Entwicklungskompetenzen von Coroplast gefragt, die in der Lage sind, die sicherheitsrelevanten Aspekte dieser zusätzlichen Funktionen zu beherrschen.