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Selfie, please!

„Selfie, please!“

Wenn Dennis Kottirre sich so langsam auf den Feierabend freut, sind die Kollegen in South Carolina gerade auf Hochtouren. Auf der anderen Seite des Atlantiks in Rock Hill haben sie am Vormittag Themen besprochen, die sie mit dem jungen Vertriebler in der Wuppertaler Zentrale diskutieren möchten. Wie bekommen wir ein Klebeband so hin, dass es genau auf die Bedürfnisse des Kunden passt? Wie ist die Strategie für das nächste Gespräch mit dem Kunden?

Der 25-Jährige betreut als International Key Account Manager für technische Klebebänder einen weltweit produzierenden Großkunden von Coroplast. Klar gehören dazu jede Menge E-Mails und Telefonate, auch auf Englisch. Das Salz in der Suppe sind Workshops beim Kunden: Im Labor überlegen sie gemeinsam, wie sich deren Produkte wie Kabelsätze verbessern lassen. Woher Dennis Kottirre das kann? Weil er bei Coroplast auch die technischen Aspekte der Klebebänder kennengelernt hat. Abriebschutz, Temperaturbeständigkeit – mit solchen Begriffen jongliert er genauso sicher wie mit Potenzialanalyse und Target Pricing. Gelernt hat er dies während des dualen Studiums zum Industriekaufmann und Bachelor of Business Administration. Zielstrebig geht es nun weiter: Parallel zur Arbeit macht der ehrgeizige Mann aus Dormagen freitagabends und samstags seinen Master. Zwischendurch hat er drei Monate in den USA und drei Monate im chinesischen Kunshan für Coroplast gearbeitet und die kulturellen Unterschiede hautnah gespürt. Zwei Dinge wird Dennis Kottirre aus seiner Zeit in China nicht vergessen: erstens die unglaubliche Hilfsbereitschaft der chinesischen Kollegen. Zweitens den Spaß mit den Kindern auf der Straße: Sie konnten gar nicht genug bekommen von Fotos mit dem großen Mann aus Germany und baten ständig: „Selfie, please!“

„Der Erfolg des Teams hängt an der persönlichen Leistung.“
Dennis Kottirre (Vertrieb Technische Klebebänder, schätzt den Zusammenhalt im Vertriebsteam.)

„Als Torwart fühlte ich mich immer genau richtig: Man ist Teil des Teams und hat den Überblick über die Mannschaft. Ein bisschen so sehe ich auch meine Rolle bei Coroplast. Der Teamgedanke schwebt über allem und die eigene Leistung ist gleichzeitig extrem wichtig. Mir gefällt, dass die alten Hasen meine Ideen ernst nehmen und ich die Chance bekomme, diese umzusetzen. Immer mehr Verantwortung zu übernehmen, ist mein Ziel. Auf Hawaii wäre super. Schade, dass es da noch keinen Standort von Coroplast gibt. Aber South Carolina ist ja auch nicht schlecht.“