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Kabel ist nicht gleich Kabel

Kabel ist nicht gleich Kabel

Müsste Michael Leven Tante Erna von nebenan erklären, was er beruflich macht, würde er sagen: „Wir stellen hochwertige Kabel und Leitungen her und ich sorge dafür, dass die Qualität immer stimmt – vom Wareneingang über die Rohstoffe bis hin zum fertigen Produkt.“ Aber Kabel sei doch Kabel, könnte Tante Erna einwenden: ein bisschen Kupfer mit einer isolierenden Hülle drum herum. „Im Prinzip schon, aber ganz so einfach ist es nicht“, würde unser Leiter Qualitätssicherung Kabel & Leitungen antworten.

Coroplast bewegt sich in einem harten Wettbewerb. Der Markt ändert sich ständig, die Kunden werden anspruchsvoller und die Prozesstechnik wird immer komplizierter. Michael Leven und sein Team müssen sicherstellen, dass es auch bei einer Multicore-Leitung, bei der sechs, sieben, acht Adern miteinander verknüpft werden, qualitativ nichts zu beanstanden gibt. Zahlreiche E-Mails aus China und Polen laufen jeden Tag bei ihm auf, hinzu kommen weitere E-Mails aus Deutschland. Darunter viele Kundenrückfragen, die Michael Leven bearbeitet. Zudem führt er technische Gespräche mit Lieferanten, von denen Coroplast Rohmaterialien wie Kupfer, Farbkonzentrate und Stabilisatoren bezieht. Außerdem erteilt der Chemietechniker Freigaben für neue Produkte. Letztes Jahr ist er fünf Mal nach China gereist, jeweils für eine Woche. Zehn Aufenthalte in Polen sowie Meetings mit Lieferanten in Schweden, Italien und Österreich finden sich ebenfalls in seinem dicht gefüllten Terminkalender. Seinen Job tauschen würde er nie: „Ich gebe immer 100 Prozent Leistung“, sagt er.

„Ich liebe Neuerungen. Eingefahrene Schienen reizen mich gar nicht, ich brauche viel Bewegung.“
Michael Leven (leitet seit 2003 die Qualitätssicherung im Geschäftsbereich Kabel & Leitungen.)

„Mein Job bei Coroplast fordert meine volle Aufmerksamkeit und oft geht es hoch her. Aber genau das ist es, was mich reizt. Abwechslung und Flexibilität bestimmen meinen Arbeitsalltag. Außerdem bin ich richtig stolz auf mein Team. Wir reden über alles und halten die Kommunikation bewusst sehr offen, damit jeder über alles immer Bescheid weiß. Bei all dem Trubel lachen wir viel und gehen nett miteinander um. Das finde ich richtig klasse und habe ich in der Form noch bei keinem anderen Arbeitgeber erlebt.“