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Dreidimensionaler Durchblick ins Radhaus – mit der IPS Simulationssoftware

Das Radhaus ist extrem eng. Deshalb entwickelte Coroplast zusammen mit Entwicklungspartnern ein spezielles 3D-Programm, um die Situation im Bauraum realitätsnah zu simulieren. Matthias Mehnert, Leiter Service-Center Ingolstadt, stellt auf der IPS Conference in Speyer zwei interessante Fälle aus der Praxis vor.
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Höchste Anforderungen auf engstem Raum: das Radhaus

Die Situation im Radhaus: Immer mehr Funktionen werden in einem immer kleiner werdenden Raum untergebracht. Ob Raddrehzahlsensor, Bremsverschleißanzeige, elektronische Parkbremse, Dämpferregelung etc. – die Zahl der Aktuatoren und Sensoren steigt. Und damit auch die Zahl der Kabel, die verlegt werden müssen. „Genau diese zunehmende Komplexität im Radhaus brachte uns auf die Idee zu der Software, die die optimale Verlegung der Kabel visualisiert“, so Matthias Mehnert. Der Leiter des Service-Centers Ingolstadt treibt die Entwicklung der Software bei Coroplast maßgeblich voran.

Weniger Protoypen, weniger Kosten

Die IPS Simulationssoftware gibt die Situation im Bauraum realitätsnah und dreidimensional in Form von Animationen wieder. So können Kontakt-, Kollisions- und stark beanspruchte Stellen exakt berechnet werden. Zudem werden Biegeradien, wirkende Kräfte, Verdrehungen und Spannungen analysiert – und auf Basis der Simulationserkenntnisse optimiert. Ergebnis: bei der Entwicklung geht es schneller voran, denn es müssen weniger Prototypen erstellt und Iterationen gedreht werden. Kurzum, die Software spart Zeit und Kosten.

„Die zunehmende Komplexität im Radhaus brachte uns auf die Idee zu der Software, die die optimale Verlegung der Kabel visualisiert.“
Matthias Mehnert (Leiter Coroplast Service-Center Großmehring)
Portrait Matthias Mehnert Coroplast
Matthias Mehnert and Marc Haeussinger zeigen das Potenzial der IPS Simulationssoftware auf der IPS Conference am 18. und 19. Juni 2019 im Technik Museum in Speyer.

Spannende Praxisfälle auf der 4. IPS Conference

Die Software hat ein extrem hohes Zukunftspotenzial, weil sie auch für viele andere Anwendungsbereiche eingesetzt werden kann. Neben dem Radhaus zum Beispiel bei der Sitzverkabelung. Zwei Fälle aus der Praxis präsentiert Matthias Mehnert auf der 4. IPS Cable Simulation Conference:
 
•    Daimler Achsverkabelung der neuen M-Klasse (167er Baureihe) 
•    Audi Sitzverkabelung des Audi A6 (C8)

Die 4. IPS Cable Simulation Conference findet am 18. und 19. Juni 2019 in Speyer statt. Mehr Informationen zum Programm und zur Veranstaltung finden Sie auf der IPS Conference Website.

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Ihr Ansprechpartner IPS Simulation von Leitungssätze

Sie haben Fragen rund um animierte Simulationen von Leitungssätzen im Radhaus oder anderen Bauräumen? Dann melden Sie sich gerne bei uns.

Matthias Mehnert
T +49 8456 966 909 11
Matthias Mehnert

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